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Gaming-'Meilensteine' dieser Generation - Platz 5

5. Batman Arkham City

 

Es war ein langer Weg, doch endlich sind wir in den Top 5 angelangt. Und wie könnte man diese besser beginnen, als mit dem World's Greatest Detective, dem Caped Crusader, dem Dark Knight?

Wir befinden uns im Jahr 2009. Die Beliebtheit von Batman befindet sich dank Christopher Nolans „The Dark Knight“ aus dem Vorjahr in einem All-Time Hoch, der grauenhafte Schock in Form von Ben Affleck ist noch mehrere Jahre entfernt und die Fans lechzen nach mehr.

In diesem Jahr schickt sich das bis dahin unbekannte britische Entwicklerstudio Rocksteady an, diesem Ruf nach mehr nachzukommen und veröffentlicht den Titel „Batman Arkham Asylum“. Anfangs ist die Skepsis der Fangemeinde noch groß, schließlich ist es gefühlte Ewigkeiten her, dass die Fledermaus eine ordentliche Videospiel-Umsetzung bekam. Nach Erscheinen der ersten Reviews kennt die Freude jedoch kaum Grenzen: Hat Rocksteady es doch nicht nur geschafft ein richtig gutes Batman-Spiel zu entwickeln, sondern sogar den Spagat hingekriegt mit ihrer Veröffentlichung sowohl die beinharten Comic-Fans zu begeistern, als auch die Bedürfnisse derjenigen zu befriedigen, die Batman nur von der großen Leinwand kennen.

Die Story war toll, die Synchronisation erstklassig, die Atmosphäre schön düster und der Charakter Batmans wurde hervorragend dargestellt. Besonders das Gameplay verzückte die Fangemeinde. Die Mischung aus Kämpfen, Schleichen und Adventure-Einlagen war vollkommen homogen und gab dem Spieler dieses gewisse „I'M BATMAN!“-Gefühl. Genial auch die fantastisch inszenierten Bosskämpfe gegen Superschurken wie Bane, Poison Ivy, Killer Croc oder natürlich dem Joker. Die einhellige Meinung damals: Das beste Superheldenspiel aller Zeiten!

Zeitsprung.

Wir befinden uns im Jahr 2011. Nolans „The Dark Knight“ hat sich fest in der Popkultur verankert, die Vorfreude auf den im nächsten Jahr erscheinenden Nachfolger ist immens, der grauenhafte Schock in Form von Ben Affleck ist noch zwei Jahre entfernt, aber vor allem freut sich die große Fangemeinde von „Arkham Asylum“ ein Loch ins Cape, dass Rocksteady im Oktober das sehnlichst erwartete Sequel „Arkham City“ veröffentlicht.

Dieses Mal traute man den Briten einiges zu, nur Wenige waren skeptisch, ob die Qualität des Vorgängers gehalten werden konnte. Die Skeptiker sollten recht behalten, jedoch nicht so, wie sie es sich vorstellten, denn die Qualität von Batmans neuestem Abenteuer sollte nochmal einen gewaltigen Sprung nach oben machen und den Vorgänger in jeglicher Hinsicht überflügeln.

Zwar baut „Arkham City“ ganz klar auf dem gelungenen Rezept des Erstlings auf, beseitigt jedoch dessen wenigen Kritikpunkte und bietet durch sein Open World-Gameplay ein verbessertes – fast schon neues – Spielgefühl. War „Asylum“ noch sehr linear, verstärkt „City“ noch einmal die Immersion mit Batman, indem in der offenen Welt zahlreiche Nebenmissionen und andere Aufgaben auf den Spieler warten. Besonders die überall verteilten Riddler-Rätsel erweitern die ohnehin üppige Spielzeit nochmal um ein paar Stunden.

Auch einige gelungene Punkte aus dem Vorgänger wurden noch einmal verbessert. So ist die Story noch mitreißender und die Charakterentwicklung noch intensiver. Wir erleben hier keine einfache Heldengeschichte, sondern werden Zeuge wie der dunkle Ritter an seine körperlichen und seelischen Grenzen gehen muss – er geradzu gebrochen wird – und er einen Weg finden muss, um sich alleine gegen das Übel durchzusetzen. Vor allem Kenner der Comics freuen sich über die perfekt eingefangene stoische Lone Wolf-Attitüde Batmans, der trotz seiner offensichtlichen Hilflosigkeit nicht von seinem „I can walk through pain“-Leitsatz abweichen kann. Hier (und eigentlich überall) merkt man, dass mit Rocksteady echte Fans am Werk waren, die dadurch genau wissen, was sie zu tun haben und was die Rezipienten von ihnen erwarten. Gerade mit dem unerwartet surreal-emotionalen Ende haben sich die Entwickler selbst übertroffen. Allein die garantierte Gänsehaut beim Abspann ist das Geld wert.

Echte Batman Fans müssen „Arkham City“ (inklusive Vorgänger) ohnehin gespielt haben, aber auch alle anderen Gamer, die ein gutes Action-Adventure schätzen, werden hier mit Sicherheit glücklich werden.

Da die Wartezeit so lang war, dachte ich mir, hau ich heute einfach mal noch 'nen Text raus

-Chris-

 

12.11.13 12:40
 


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