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Gaming-'Meilensteine' dieser Generation - Platz 14

14. Alan Wake

Irgendwie seltsam, dass sich dieses Spiel in meine Liste geschlichen hat, denn normalerweise meide ich das Horror-Genre wie ein Fan des FC Köln die Dusche. Ich gebe es hiermit zu: Ich bin ein Horror-Schisser. Nicht allgemein, nur bei Spielen. Hier scheint die Immersion tatsächlich zu gut zu funktionieren bei mir, denn Games wie „Dead Space“ sind mir wirklich zu nervenaufreibend.

Bei Filmen und Büchern macht mir Horror allerdings gar nichts aus – ganz im Gegenteil – ich liebe gute Horrorfilme und bin ein großer Stephen King Fan. Meiner Liebe zu den Büchern von Herrn King habe ich es wohl auch zu verdanken, dass ich damals dann doch einen Blick auf „Alan Wake“ riskiert hatte, schließlich wurde der Titel oft als 'spielbarer Stephen King Roman' beschrieben. Und was soll ich sagen? Diese Beschreibung ist ziemlich zutreffend.

Präsentation, Handlung und Charakterzeichnung sind wirklich stark an die Werke von King angelehnt, das Spiel verneigt sich zudem offen vor ihm, indem es mit einem Zitat des Autors beginnt. Dies vermischt sich alles noch mit einer gehörigen Prise David Lynch, denn das Spiel erinnert inszenatorisch doch immer wieder an dessen TV Serie „Twin Peaks“. „Alan Wake“ ist wie eine Serie in einzelne Folgen aufgeteilt, die jeweils mit einem Cliffhanger enden und mit einer Zusammenfassung der vorherigen Erlebnisse beginnen.

Von der Story möchte ich eigentlich nichts verraten, da man die wendungsreiche Geschichte selbst erleben sollte. Nur so viel: Der unter Albträumen und einer Schreibblockade leidende Bestseller Autor Alan Wake reist mit seiner Frau in die beschauliche Kleinstadt Bright Falls, um sich zu erholen und endlich wieder schreiben zu können. Des Nachts scheint aber eine unerklärliche dunkle Macht die Kontrolle über die Stadt zu übernehmen und plötzlich verschwindet Alans Frau. Alan denkt zuerst, dass sie entführt worden sei, aber schnell stellt sich heraus, dass mehr dahinter steckt und er den Kampf gegen die dunklen Kreaturen aufnehmen muss, die die Kleinstadt nach Sonnenuntergang heimsuchen. Dazu findet er auch noch von ihm selbst geschriebene Manuskriptseiten, in denen alles steht, was gerade geschieht. Ist er etwa in seiner eigenen Geschichte? Aber warum kann er sich nicht daran erinnern, sie geschrieben zu haben?

Das Gameplay besteht hauptsächlich aus Kämpfen gegen Schattengestalten und dem Lösen simpler Rätsel, die Story und Inszenierung sind aber so packend, dass ich locker über das teilweise doch sehr repetitive Spielgeschehen hinweg sehen kann.

„Alan Wake“ ist ein richtig gutes und spannendes Spiel, das mich alten Horror-Schisser öfters mal hat aufschrecken lassen. Es verbreitet sicherlich nicht so viel unbehagliches Grauen wie die „Silent Hill“-Serie, dennoch ist es äußerst atmosphärisch und gehört in die Spielesammlung von jedem, der etwas mit den Geschichten von Stephen King anzufangen weiß.

-Chris-

31.7.13 17:39
 


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